Umweltverträglichkeitsprüfung


Seminare zur Einführung in Verfahren, Inhalte und Methoden der UVP

Inhalte

Die Seminare bestehen aus einem verfahrensrechtlichen und einem methodisch-inhaltlichen Teil

Referenten

Entsprechend der Zweiteilung der Inhalte werden die  Seminare von einem Jurist und einem Planer/Ingenieur durchgeführt

Seminare

Seminare können über das Buchungsmodul direkt gebucht werden, zurzeit ist dies jedoch noch nicht aktiviert.

Seminar-Inhalte

Die Inhalte des Seminars "Einführung in Verfahrensablauf, Inhalte und Methoden der UVP" lassen sich in folgende Schwerpunktthemen aufteilen:

  • Gesamtablauf des UVP-Verfahrens auf Grundlage des 2017 novellierten UVP-Gesetzes und der 2014 novellierten UVP-RL und besondere Betrachtung der wesentlichen Verfahrenselemente
  • Kritisch-praxisbezogene Betrachtung der Regelungen des UVPG vor dem Hintergrund der Richtlinie und der Europäischen Rechtsprechung
  • Inhalte und Methoden der Ermittlung und Bewertung von Umweltauswirkungen sowie der Alternativenprüfung als Bestandteile des UVP-Berichts
  • Vollständigkeits- und Plausibilitätsprüfung der Antragsunterlagen

Seminar-Referenten

Die Seminare werden von zwei Personen durchgeführt:

  • Dr.-Ing. Joachim Hartlik, Gutachter mit langjähriger Erfahrung als Qualitätssicherer bei großen Infratstrukturvorhaben und Forschgungsnehmer im Themenfeld Umweltfolgenabschätzung; 1. Vorsitzender der UVP-Gesellschaft e.V. in Deutschland
  • Dr. Wolfgang Sinner, Jurist, Erfahrungen mit Planfeststellungsverfahren für Großprojekte; Verhandlungsführer der ersten UVP-Äderungsrichtlinie als Vertreter Deutschlands; verantwortlich im Umweltministerium für die Umsetzung der UVP auf Landesebene

Seminar-Buchung

Seminare können über unser Buchungsmodul ausgewählt und sofort verbindlich gebucht werden. Sonderkonditionen gelten für Mitglieder der UVP-Gesellschaft und Vertreter von Umweltverbänden. Auch Inhouse-Seminare können  bei Ihnen vor Ort durchgeführt werden. Hierzu bitten wir Sie um eine Anfrage über info@uvp-seminare.de.

Aufgrund der Komplexität des Themenfeldes bieten wir in der Regel Seminare mit mindestens zwei Tagen Dauer an, da für uns eine seriöse Vermittlung der Inhalte in angemessenem Zeitrahmen Priorität hat. Eine Ausnahme bilden die Seminare für Führungskräfte und Personen in Leitungspositionen, die wir ebenfalls planen. Hier liegt der Schwerpunkt weniger auf dem Praxisbezug, sondern auf Aspekten wie Rechts-/Verfahrenssicherheit und Qualitätsmanagament des Verfahrens.

Pflicht zur Qualifikation

Die UVP-Änderungsrichtlinie 2014/52/EU fordert in Art. 5 Abs. 3:

"Zur Sicherstellung der Vollständigkeit und Qualität des UVP-Berichts

  • stellt der Projektträger sicher, dass der UVP-Bericht von kompetenten Fachleuten erstellt wird,
  • stellt die zuständige Behörde sicher, dass sie über Personal mit ausreichenden Fachkenntnissen verfügt oder erfor­derlichenfalls Fachkenntnisse einholt, um den UVP-Bericht zu prüfen" (...) 

Das UVP-Gesetz setzt diese Anforderungen nur unzureichend um. Lediglich in §16 Abs. 7 wird darauf verwiesen, dass der Vorhabenträger sicherstellen muss, dass der UVP-Bericht den gesetzlichen Anforderungen genügt.

Da keine Zertifzierungen oder verpflichtende Fortbildungsmaßnahmen existieren, sollten Gutachtende und Behördenangehörige eigenverantwortlich handeln und Aktivitäten zur Weiterbildung selbst in die Hand nehmen.

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